Wie kommt Radon ins Gebäude?
Vor allem über Risse, Fugen, Durchdringungen und Undichtigkeiten im Fundament-/Sockelbereich. Dort kann es einströmen und sich – je nach Lüftung und Druckverhältnissen – anreichern.
Radon-Experten Tirol
Radon ist ein natürliches Gas aus dem Boden. Es kann über Undichtigkeiten in Gebäude eindringen und sich in Innenräumen anreichern. Wir messen Radon – und kombinieren das mit Blower-Door, Leckageortung und umsetzbaren Sanierungslösungen.
Hintergrund: Radonkonzentrationen hängen besonders vom Untergrund und vom Gebäudezustand ab. In Österreich werden Schutz-/Vorsorgegebiete in einer Radonkarte dargestellt. Zur Radonkarte.
Hinweis Raumluft: Viele Beschwerden in Innenräumen (Kopfweh, Augen-/Schleimhautreizungen, Konzentrationsprobleme) werden im Kontext “Sick Building” diskutiert – oft spielen Materialemissionen, Anlagen, Reinigungschemie etc. mit hinein.
Radon (Rn-222) ist ein natürliches radioaktives Gas, das aus Gesteinen/Boden freigesetzt wird und im Alpenraum einen relevanten Anteil an der natürlichen Strahlenexposition hat.
Vor allem über Risse, Fugen, Durchdringungen und Undichtigkeiten im Fundament-/Sockelbereich. Dort kann es einströmen und sich – je nach Lüftung und Druckverhältnissen – anreichern.
Mit steigender Radonkonzentration steigt das Risiko einer Lungenkrebserkrankung. Deshalb ist “messen statt raten” der sauberste Einstieg.
Radon in Innenräumen wird stark vom Untergrund und vom Gebäudezustand beeinflusst. Für Österreich gibt es Radonschutz-/Vorsorgegebiete (Radonkarte).
Wir bewerten Ergebnisse immer im Gebäudekontext (Nutzung, Räume, Lüftung, Druck, Leckagen) und leiten daraus Maßnahmen ab – nicht nur “Zahl ablesen”.
Zwei Stufen – je nach Ziel: Nachweis, Verlauf verstehen, Sanierung planen, Erfolg kontrollieren.
Standard ist eine Messung mit passiven Detektoren (Dosimeter/Kernspurdosimeter), die ohne Strom betrieben werden und über einen längeren Zeitraum die mittlere Radonbelastung erfassen.
Zeitaufgelöste Messungen über Wochen können helfen, Zusammenhänge mit Lüftung, Temperatur und Druckverhältnissen zu erkennen – besonders sinnvoll zur Maßnahmenplanung.
Radon gelangt häufig über Undichtigkeiten in den Baukörper – daher sind Abdichtung, Druckführung und Lüftung typische Hebel.
Risse, Fugen, Durchdringungen, Anschlüsse: priorisiert nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Umsetzbarkeit.
Unterdruck kann Einströmung fördern. Wir prüfen den Gebäude- und Nutzungsmodus und leiten passende Maßnahmen ab.
Je nach Objekt können kontrollierte Lüftung oder gezielte Entlüftungskonzepte sinnvoll sein – inklusive Erfolgskontrolle.
Nach Maßnahmen führen wir eine Messung zur Wirksamkeitsprüfung durch – damit klar ist, was die Sanierung gebracht hat.
Die wichtigsten Fragen vorab.
Für belastbare Aussagen ist eine Langzeitmessung sinnvoll (Saisoneffekte). Zusätzlich kann eine Kurzzeit-/Verlaufsanalyse helfen, Ursachen zu erkennen.
Radon kommt typischerweise über Undichtigkeiten. Blower Door hilft, Leckagen systematisch zu finden und Abdichtmaßnahmen gezielt zu setzen – statt “trial & error”.
Häufig ist der Eintritt im erdberührten Bereich, aber relevant sind die genutzten Räume – Radon kann sich je nach Luftströmung auch in Wohnräumen zeigen. Eintritt über Fundament-/Sockelundichtigkeiten ist ein typisches Muster.
Schreib kurz: Ort/PLZ, Gebäudetyp, welche Räume genutzt werden (Keller/Erdgeschoss), und ob eine Sanierung geplant ist.